Preis: ab 20 €
Widersprüche & Beschwerden
Ihr Antrag wurde abgelehnt, Ihre Leistungen wurden gekürzt oder ein Bescheid enthält Fehler? Das ist ärgerlich – aber noch nicht das letzte Wort. In Deutschland haben Sie das Recht, gegen fast jede behördliche Entscheidung Widerspruch einzulegen. Die Erfolgsquote ist hoch: Schätzungen zufolge werden 30–40 % aller Widersprüche gegen Jobcenter-Bescheide ganz oder teilweise zugunsten der Antragsteller entschieden. Wir helfen Ihnen, den Widerspruch fristgerecht einzulegen und überzeugend zu begründen.
Was wir für Sie tun
Formlose Widersprüche zur Fristwahrung – ein kurzes Schreiben, das Ihre Widerspruchsfrist sichert, während wir die ausführliche Begründung vorbereiten
Ausführliche Begründungsschreiben gegen Ablehnungsbescheide – mit konkretem Bezug auf Ihren Fall
Widersprüche gegen Leistungskürzungen und Sanktionen beim Jobcenter
Widersprüche gegen Kindergeld-Ablehnungen bei der Familienkasse
Widersprüche gegen Wohngeld-Ablehnungen
Widersprüche gegen Krankenkassen-Entscheidungen (Kostenübernahme, Hilfsmittel, Kuren)
Beschwerden bei fehlerhaften Bescheiden und falschen Berechnungen
Überprüfungsanträge nach § 44 SGB X bei bestandskräftigen Bescheiden
Nachreichung von Unterlagen im laufenden Widerspruchsverfahren
Warum ist das wichtig?
Die Widerspruchsfrist beträgt in der Regel nur einen Monat ab Zustellung des Bescheids. Wer diese Frist verpasst, verliert das Recht auf Überprüfung – der Bescheid wird bestandskräftig. Aber selbst ein einfacher Einzeiler wie 'Hiermit lege ich Widerspruch ein' reicht zur Fristwahrung. Danach haben Sie Zeit für eine ausführliche Begründung. Wir stellen sicher, dass Sie keine Frist verpassen und Ihre Argumente überzeugend dargestellt werden.
Unser Ablauf
Zeigen Sie uns den Ablehnungsbescheid – bringen Sie ihn mit oder schicken Sie ein Foto. Wir prüfen den Bescheid, erklären Ihnen die Entscheidung und schätzen die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs ein. Ist die Frist knapp, formulieren wir sofort einen fristwahrenden Widerspruch. Anschließend erstellen wir eine ausführliche Begründung. Bei komplexen Fällen verweisen wir Sie an Beratungsstellen oder Fachanwälte für Sozialrecht.
Typische Situationen
Das Jobcenter kürzt Ihr Bürgergeld um 10 % wegen eines versäumten Termins – wir prüfen, ob die Sanktion rechtmäßig ist, und formulieren den Widerspruch
Die Familienkasse lehnt Kindergeld ab, weil angeblich kein Aufenthaltstitel vorliegt – wir legen Widerspruch ein und reichen die Nachweise nach
Das Wohnungsamt lehnt Ihren WBS ab – wir prüfen die Berechnung und begründen den Widerspruch
Die Krankenkasse verweigert die Kostenübernahme für eine Brille – wir formulieren den Widerspruch mit ärztlicher Begründung
Ein alter Bescheid enthält einen Rechenfehler – wir stellen einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X
Häufige Fragen
Wie lange habe ich Zeit für einen Widerspruch?
In der Regel einen Monat ab Zustellung des Bescheids. Bei fehlender oder fehlerhafter Rechtsbehelfsbelehrung verlängert sich die Frist auf ein Jahr.
Was kostet ein Widerspruch?
Ein formloser Widerspruch zur Fristwahrung kostet 20 €. Eine ausführliche Begründung kostet je nach Umfang ab 45 €.
Lohnt sich ein Widerspruch überhaupt?
Sehr oft ja. Viele Bescheide werden aufgrund von Fehlern der Behörde oder fehlenden Unterlagen erlassen. Ein gut begründeter Widerspruch hat gute Erfolgschancen – besonders wenn neue Nachweise beigefügt werden.
Was passiert, wenn der Widerspruch abgelehnt wird?
Dann erhalten Sie einen Widerspruchsbescheid. Dagegen können Sie beim Sozialgericht klagen – das ist kostenlos. Wir verweisen Sie dann an einen Fachanwalt oder eine Beratungsstelle.
Kostenlose Erstberatung
Kontaktieren Sie uns für eine erste kostenlose Einschätzung Ihres Anliegens.
Kontakt aufnehmen →Hinweis: Wir bieten Schreib- und Ausfüllhilfe sowie allgemeine Beratung an. Gemäß RDG führen wir keine Rechtsberatung durch und vertreten Sie nicht vor Gericht.
Weitere Leistungen
Behörden-Korrespondenz
ab 15 €Briefe an Jobcenter, Bürgeramt, Familienkasse oder Krankenkasse – wir formulieren Ihre Schreiben professionell und fristgerecht.
Mietangelegenheiten
25–35 €Schreiben an Vermieter oder Hausverwaltung – Mängelanzeige, Nebenkostenprüfung, Mietminderung und mehr.
Formular-Service
30–50 €Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen – Wohngeld, Kindergeld, Elterngeld, Bürgergeld und weitere Sozialleistungen.